Kurzbericht über gar nicht mal so viel!

Ich habe festgestellt, dass ich euch ja tatsächlich immer ganz schön quäle mit meinen langen Erzählungen und ihr bestimmt auch mal froh wäret, über eine kurze Ausführung meiner letzten zwei Wochen.

Ich hoffe, dass es mir gelingt, denn eigentlich ist wirklich nicht viel passiert. :-) In der Schule trudeln seit Wiederöffnung am 06.05.14 nach und nach die Kinder ein. Im Schnitt hat jede Klasse jetzt nach zwei Wochen so um die fünf Schüler. Daher war es in den ersten Tagen gar nicht wirklich möglich Unterricht zu machen. Aus diesem Grund haben wir den letzten Feinschliff an unseren gemalten Tieren unternommen und hin und wieder mit den Kinder gescherzelt. Von den Lehrern bekamen wir viel Lob, da wir ihre Schule nun viel schöner und bunter gestaltet hätten. Wir seien „real Artist“. Jaja, bla bla. Aber ein Kompliment versüßt einem dann doch den Tag. :-) Nach der ersten Woche hatten wir dann auch tatsächlich endlich alles fertig.

Letzte Woche Donnerstag bekamen wir einen Spontanbesuch von unserem Gastvater. Da er selber einmal ein Parlamentsmietglied war, hielt er in dieser Woche einen Kurs für angehende Politiker ab. Diese sollten sich abends ganz bei uns in der Nähe treffen und da es sich für ihn nicht lohnte nach Hause zu fahren, kam er auf einen Tee zu uns. Anschließend schleppte er uns doch noch auf einen Drink mit zu dem Treffen. Als sich die Herrschaften dann aber versammelten, um gemeinsam zu essen, wollten Lena und ich uns eigentlich verdünnisieren. Leider ließ unser gastfreundlicher Eric das nicht zu und wir verzerrten leckeres Essen mit vielen uns unbekannten Menschen. Tja schade Pech. Hätten wir das mal besser nicht gemacht. Als wir beide am Freitag von der Arbeit kamen, haben wir erst mal drei bis vier Stunden geschlafen und uns war übel. So ging das auch noch den ganzen Samstag und am Sonntag begaben wir uns dann zum Arzt. Nadja hatte sich auch irgendwie was von uns eingefangen und so warteten wir gemeinsam im Krankenhaus darauf einen Arzt zu sehen (hier gibt es keine Arztpraxen sondern immer nur direkt Krankenhäuser). Drei Leute mit ähnlichen Symptomen, drei verschiedene Ärzte, drei verschiedene Untersuchungen und dreimal verschiedene Medikamente bzw. Antibiotika. Aber bei uns alles war der Verdacht einer Lebensmittelvergiftung nicht fern und dafür gibt es schließlich eine Menge verschiedener Tabletten! Wir fühlten uns also alle in guten Händen. Da es mir die ganze Zeit so erging wie bei einem miesen Kater, nach zu viel Alkoholverzehr, bin ich bis Mittwoch noch zu Hause geblieben, habe viel geschlafen und mich gelangweilt. Aber seit drei Tagen bin ich nun wieder voll auf der Höhe und gehe wieder arbeiten. J Was mir auch wirklich gut tut.  Da die Lehrerin, die uns immer beim Mandazi machen hilft bzw. uns das Feuer an macht, nicht da war, waren Lena und ich ganz alleine für alles verantwortlich. Inzwischen sind wir also auch noch Brennholzspezialisten! :-)

Da wir unsere 8-Monatiges verkränkelt haben, gehen wir heute mit den anderen lecker essen. Ich und mein Magen freuen sich schon sehr darauf.

See you soon

Carinsky

16.5.14 14:44

Letzte Einträge: TAAAADAAAA!, Der Countdown läuft!, Neue Wohnung – Neues Glück, Danke!, Und zu guter Letzt: Auf nach Sansibar

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